Remote, Homeoffice und Co.

Covid-19 hat wohl auch dem letzten Skeptiker gezeigt, dass nur die wenigsten im Homeoffice nur schlafen, nichts schaffen und kaum produktiv sind. Sicherlich eine positive Entwicklung, die da mit der Pandemie einherging oder immer noch einhergeht. Doch was sollte bei remote, Homeoffice und anderen vertrauensbasierten Arbeitsweisen noch beachtet werden?

Teil 1 unseres Blogbeitrags befasst sich mit den Basic-Voraussetzungen für Homeoffice und Remote-Arbeit. In Teil 2 gehen wir dann auf die soften Faktoren ein. Also bleibt dran 😊

Homeoffice als Zukunftstreiber in der modernen Arbeitswelt

Homeoffice

Weit weg von ehemals modernen Großraumbüros, die nicht nur wegen der Ansteckungsgefahr bei bestehenden und sicherlich auch erneut aufkommenden Viruserkrankungen längts verpönt sind, hat sich die remote-Arbeit, Telearbeit und Homeoffice ziemlich schnell etabliert. Angetrieben durch den Druck der Wirtschaft und vielleicht auch gepaart mit etwas Überlebenswillen. 😊

Homeoffice ist in vielen Wirtschaftszweigen bereits vor der Pandemie ein fester Bestandteil des Arbeitsalltages, bei anderen jedoch, kam diese Form der Arbeit erst kürzlich hinzu. Und viele Großunternehmen haben bereits bekannt gegeben, dass sie unabhängig von Fall- und Infektionszahlen an dem Arbeitsmodell „Homeoffice“ bis Jahresende, und gegeben Falls sogar darüber hinaus, festhalten werden.

3 Tipps für erfolgreiche Remote-Arbeit im Unternehmen

Tippt man „remote“ mal in eins der zahlreichen Online-Übersetzer ein, so kommen viele verschiedene, aber doch gleichgemeinte Worte zum Vorschein: ortsfern, entfernt, rechnerfern und abgeschieden. Fällt dieser remote-Orts, also dieser weit entfernte, sagenumwobene, rechnerferne und vor allem abgeschiedene Ort mit unserem Zuhause auf die lokal betrachtet gleiche Stelle, so kann man von Homeoffice sprechen. Und apropos abgeschieden: Grundvoraussetzung für alle Homeoffice-Tätigkeiten ist vor allem eine funktionierende, stabile Internetverbindung. Allzu abgeschieden sollte Ihr Zuhause also nicht sein, aber dank des fortschreitenden Glasfaser- und Breitbandausbaus, dürften wir ja baaaaald alle versorgt sein 😉

Tipp 1: Remote-Fähigkeit der Einzelaufgaben prüfen

Homeoffice

Was nützt es, wenn Sie zur Verrichtung der Büro-Arbeiten die dicken Akten aus dem Archiv holen müssen. Weder Sie noch Ihr Chef haben wirklich Bock darauf, dass Sie Schubkarrenweise Akten mit nach Hause nehmen. Vom Datenschützer mal ganz zu schweigen. Und das altbekannte Beispiel mit dem Kfz-Mechaniker und dem Homeoffice – das kennen wir ja. Also zerlegen Sie die Arbeitsaufgaben in kleine Anforderungen und erfassen Sie welche Unterlagen, welche Systeme und welche Hilfsmittel für die Erledigung benötigt werden. Nicht alles kann man von zu Hause erledigen…

Tipp 2: Onboarding als Erfolgsfaktor

Wenn persönlicher Kontakt weniger wird, Prozessanforderungen aber steigen, dann ist es spätestens (!) Zeit für einen gut strukturierten Onboarding-Prozess. Ziel muss es bei remote-Kulturen sein, dass neue Mitarbeiter sofort eine Vorstellungen von den Arbeitsanforderungen, sowie die Strategie und Ausrichtung verstehen. Sie müssen wissen, was von ihnen verlangt und erwartet wird und wie sie für sich und das Unternehmen am effizientesten Arbeiten.

Tipp 3: Workforce-Management

Homeoffice

Projektmanagement- und Workforce-Tools können wichtige Hilfsmittel und Arbeitserleichterungen sein. So hat jeder Mitarbeiter, egal wo er gerade ist und von wo er arbeitet, die Möglichkeit die aktuellen Arbeitsschritte von sich und seinem Team zu sehen, zu überwachen und zu aktualisieren. So bleibt keine Aufgabe liegen, man kann Deadline-orientiert arbeiten und alle Teammitglieder sind auf dem neusten Stand. Und für Führungskräfte ist natürlich auch alles sofort einsehbar 😉